02.04.2016, von Karin Lange

Blaulichttag - Hilfsorganisationen stellen sich vor

Anheben eines Betonklotz mit Hebekissen

Singen, 02. April, Anlässlich ihres 150jährigen Geburtstag organisierte die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Singen einen „Blaulichttag“ in der Fußgängerzone der Stadt Singen. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Singen und ihren unterschiedlichen Abteilungen  nahmen das Technische Hilfswerk (THW), die Johanniter Unfall Hilfe, das Deutsche Rote Kreuz, das Einsatznachsorgeteam, die Bundes- und Landpolizei und die Hundestaffel aus Rottweil teil.

Um 10.30 Uhr eröffnete der Kommandant der FFW Singen Andreas Egger offiziell den Blaulichttag mit einer Begrüßung der Gäste und Bevölkerung von Singen. Die Abteilung Höhenrettung der FFW Singen hatten einen Schleifkorb an dem Leiterwagen der FFW angeseilt,  in dem der Oberbürgermeister Bernd Häussler lag und eine Sängerin Anita Hofmann, der  Geschwister Hofmann, hingen. Sie wurden über den Leiterwagen in die Höhe gezogen und dann abgeseilt. Während dem Abseilen zog sich die Fahne der FFW in die Höhe.
Die unterschiedlichen Hilfsorganisationen hatten schon um 9.00 Uhr ihre einzelnen Stationen aufgebaut, mit denen sie sich an dem Blaulichttag der Öffentlichkeit präsentierten. So hatte das THW seinen Geländekraftwagen (GKW) und einer seinen Mannschaftstransportwagen (MTW) mitgebracht, Beim ausgestellten GKW  waren an den Seiten die Rollläden geöffnet, so dass die Gerätschaften angeschaut werden konnten.  Die aktiven Helfer erklärten der interessierten Bevölkerung den LKW  und die Gerätschaften. Neben den ausgestellten Fahrzeugen führten die Helfer Gespräche mit der  Bevölkerung und beantworteten  Fragen über die Aufgaben und Einsätze des THWs. Beim MTW erklärte ein Helfer des Zugtrupps das Fahrzeug und erläuterte die Aufgabe des MTW genutzt wird.
An diesem Tag war noch ein Teil der Jugendgruppe mit ihren Betreuern dabei. Die Junghelfer  hatten eine Station mit einem schweren Betonklotz vorbereitet, den sie mit Hilfe von Zahnstangengewinden und Hebekissen anhoben. Ein Hebekissen kann bis zu 20 Tonnen anheben und wird benutzt, um Betontrümmer oder Teile verunglückter Fahrzeuge anzuheben. Hier konnten vor allem interessierte  Kinder, aber auch Erwachsene, das Schaltpult des Hebekissens bedienen. Die Kinder, wie die Erwachsene, freuten sich sehr den Betonklotz mit ca. 950 kg zu bewegen   .                                                                                                                                           
Der  Geländekraftwagen (GKW)  ist die „ große  Werkzeugkiste“ des THWs. Im Gerätekoffer, im hinteren Teil des Fahrzeuges, sind unter anderem handelsübliche Kleinwerkzeuge, sowie verschiedenste Geräte zum Anheben schwerer Lasten beladen. So befinden sich auch Hebekissen im Aufbau des GKWs,  die die THW Jugend zum vorzeigen ihrer Schau- und Mitmachübung benötigten.
Der Mannschaftstransportwagen (MTW) ist ein Multifunktionsfahrzeug für den Aufgabenbereich des Zugtrupps und für weitere logistische Aufgaben des Technischen Zuges. Seine Hauptaufgabe ist der Transport von Helferinnen und Helfern. Die Aufgaben des THW sind aber so vielfältig, dass er noch mehr können muss. In seinem Heck wird ständig Ausrüstung für die erste Sicherung und Erkundung einer Einsatzstelle transportiert. Daneben ist noch Platz für weiteres Kleingut, das bei Bedarf an die Einsatzstelle transportiert werden muss. Einmal an der Einsatzstelle angekommen, kann sich das Fahrzeug schnell verwandeln. Mit wenigen Handgriffen hat man Tafeln, Papier und Stifte bereit. Mit Magnettafeln wird dann aus diesem Fahrzeug eine Zentrale, die den Einsatz koordiniert und über Funk mit allen Beteiligten kommuniziert.



  • Anheben eines Betonklotz mit Hebekissen

  • Unsere Kinder interessieren sich nicht nur fürs THW

  • Interesse für unseren GKW

  • Der GKW war immer gefragt

  • Familie (Bild TV3)

  • THW - Zukunft (Bild TV3)

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