07.05.2017

Leistungsschau

Erlebnisatmosphäre, Unterhaltung, Fachwissen und Produktvielfalt zum Anfassen – alle zwei Jahre organisiert der Singener Süden eine Leistungsschau. Bei dieser präsentieren sich über 70 leistungsstarke Geschäfte. Ebenfalls nahm die komplette Innenstadt an der Leistungsschau mit einem verkaufsoffenen Sonntag teil.

Auch das Technische Hilfswerk (THW), sowie die Freiwillige Feuerwehr (FFW), die Johanniter Unfallhilfe und der Arbeiter Samariter Bund (ASB), alle aus Singen nahmen an der Leistungsschau teil. Die Helfer erklärten der interessierten Bevölkerung gerne ihre Gerätschaften und Fahrzeuge. Es wurde viel über die unterschiedlichen Organisationen geredet und erklärt.


Eine  Attraktion der Organisationen war jeweils eine gemeinsame Übung. Zusammen mit der Johanniter Unfallhilfe zeigte das Technische Hilfswerk eine Personenrettung von einem Turm. Diesen hatten die Helfer des THWs am Morgen aus Teilen des Einsatzgerüstsystem (EGS) aufgebaut. Das Szenario stelle eine hilflose Frau dar, die nach einem Diskobesuch auf den Turm geklettert war, sich dabei verletzte und nicht mehr alleine vom Turm klettern konnte.


Die Helfer des THWs stellten eine Leiter an den Turm, so dass sie hinaufsteigen konnten. Danach halfen sie den Sanitätern der Johanniter Unfallhilfe zu der Verletzten zu gelangen. Die Helfer der Johanniter versorgten die Diskobesucherin und richteten sie für den Transport ins Krankenhaus her. Da sie allerdings gehunfähig war, wurde sie in einem Schleifkorb über einen Leiterhebel vom Turm gebracht.  Währenddessen bereiteten die  THW – Helfer  den Leiterhebel vor, um sofort für den Abtransport Einsatz bereit zu sein.
Bei der Übung der Freiwilligen Feuerwehr und des Arbeiter Samariter Bund war das Einsatzszenario ein Verkehrsunfall mit einem Auto. Aus diesem hatten die Helfer der FFW eine eingeklemmte Person zu retten. Nachdem die Sanitäter des ASB den Verletzten im Auto ärztlich versorgt hatten, schnitten die Helfer der FFW das Dach des verunfallten Autos mit der Hydraulische Schere  auf, um es danach abzuheben. So konnten die Sanitäter sich noch besser um den Verletzten kümmern. Er wurde vorsichtig aus dem Auto auf eine Krankentrage gehoben, um ihn vom Unfallgeschehen wegzubringen.

Der Leiterhebel dient in Verbindung mit dem Schleifkorb zum waagerechten Ablassen oder Hochziehen von Verletzten und zum Überwinden von Höhenunterschieden und Hindernissen. Diese Methode ist sinnvoll, wenn Personen zu Retten sind und der entsprechende Platz zum Aufrichten oder Umlegen der Leiter vorhanden ist. Insgesamt kann dann aber sogar schneller gearbeitet werden als zum Beispiel mit einer: Drehleiter der Feuerwehr Mit ihm können auch Verletzte gerettet werden, die horizontal transportiert werden müssen, wenn eine andere Methode nicht möglich ist. Es ist wichtig, dass beim Ablassen oder Hochziehen unbedingt nur auf Kommando gearbeitet wird! Quelle: Wikipedia

Die hydraulische Rettungsschere (seltener auch schlicht hydraulisches Schneidgerät genannt) dient zum Durchtrennen von Materialien bei einem Verkehrsunfall, beispielsweise zum Abtrennen des Autodaches.Die immer weiter fortschreitende Verbesserung der passiven Sicherheit im Pkw-Bereich bringt durch die in den Fahrzeugen verbauten Materialien und Spezialprofile zusätzliche Probleme für die Feuerwehren mit sich. So sind zum Beispiel die B-Säulen moderner Pkw so stabil gearbeitet, dass Rettungsscheren mit einer maximalen Schneidkraft von über 1,25 MN erforderlich sind. Rettungsscheren dieser Stärke sind wegen ihres hohen Eigengewichts jedoch nicht einfach zu handhaben. Quelle: Wikipedia.



Alle zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.




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